Was Mieter, Vermieter und Eigenheimbesitzer über den Energiepass wissen müssen
Von Kühl- oder Gefrierschränken kennen wir das schon: Die gute Note "A" auf einem grünen Pfeil bedeutet: Das Gerät ist sehr sparsam. Ein knallrotes "G" hingegen weist auf einen wahren Energiefresser hin. Ab 2008 gibt's ähnliche Klassifizierungen auch für Häuser - sowohl für neuere wie für ältere. Soll eine Immobilie verkauft oder vermietet werden, so ist der Energiepass dann Pflicht. Er gibt Auskunft über den Energiehunger einer Immobilie. Mieter und Käufer sollen mit ihm abschätzen können, mit welchen Energiekosten sie zu rechnen haben, noch bevor sie den Vertrag unterschreiben.
Was zu tun ist
Wer in seinem eigenen Einfamilienhaus wohnt, muss zunächst nichts tun. Wer seine Immobilie jedoch verkaufen oder neu vermieten will, muss dem Käufer oder Mieter ab 2008 einen Energiepass vorlegen. Allerdings gibt es zwei verschiedene Arten von Energieausweisen:
Verbrauchsorientierter Energiepass
Der verbrauchsorientierte Energiepass orientiert sich an den tatsächlichen Verbrauchsdaten der Vergangenheit.
Vorteile:
Die Ausfertigung eines solchen Passes ist kostengünstig (laut Haus und Grund Berlin etwa 25 bis 50 Euro pro Haus).
Der Pass bezieht sich auf den tatsächlich gemessenen Verbrauch.
Nachteil:
Kritiker bemängeln, dass weniger die Energieeffizienz, als das Nutzerverhalten der Bewohner ermittelt wird.
Bedarfsorientierter Energiepass
Bei dieser Variante wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes durch ein technisches Gutachten ermittelt. Der Beurteilung liegen alleine bauliche Aspekte wie Heizungsanlage, Qualität der Fenster oder Dämmung zugrunde.
Vorteil:
Ermittlung des Energiebedarfs aufgrund objektiver technischer Daten.
Nachteile:
Die Ausfertigung eines bedarfsorientierten Passes ist teuer (je nach Aufwand mehrere hundert Euro).
Auch bei korrekter Berechnung kann sich aufgrund des Nutzerverhaltens ein abweichender Verbrauch ergeben.
Welcher Pass für welches Haus?
Hausbesitzer, die noch im Laufe des Jahres 2007 einen Energiepass für ihr Haus anfertigen lassen, haben grundsätzlich die Wahl zwischen beiden Varianten. Ab 2008 besteht diese Wahlfreiheit nicht mehr für alle Gebäude.
Wahlfreiheit gibt es für:
- alle Häuser, die ab 1978 errichtet wurden.
- alle Häuser beliebiger Baujahre mit fünf und mehr Wohneinheiten.
Keine Wahlfreiheit gibt es für:
Häuser mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1978 errichtet wurden.
Der Energiepass gilt zehn Jahre lang, danach muss ein neuer angefertigt werden. Der Pass soll die Transparenz erhöhen und damit Käufern und Mietern eine Entscheidungshilfe bieten.
(fk)
***
Die idealen Heizkessel für Ihren Neubau und Modernisierung
 |
 |
| Rotex A1 Öl-Brennwertkessel-zukunftweisende Technologie in Sachen Öl-Brennwerttechnik und in Verbindung mit Sicherheitstanks ist keine Auffangwanne erforderlich. |
Rotex Gas-Solar-Unit - 500l Pufferspeicher für Heizung und Warmwasserbereitung in Verbindung mit modernster Brennwerttechnik und optionalem Anschluss einer Solaranlage. |
Fordern Sie hier Ihr aktuelles Angebot an !
***
|